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Pressespiegel
Die "Aktion Junge Fahrer" der Verkehrswacht Kreis Gütersloh widmet sich der Verkehrssicherheitsarbeit für junge Menschen, um die hohe Unfallbelastung der jungen Fahrerinnen und Fahrer abzubauen.

 
Die 18- bis 24-Jährigen stellen rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung dar, haben aber einen Anteil von etwa 30 Prozent an den Getöteten im Straßenverkehr. Ursachen hierfür sind meist überhöhte Geschwindigkeit, Missachtung der Vorfahrt, riskante Fahrmanöver und Alkoholgenuss.
Imponiergehabe, fehlende Fahrerfahrung und Selbstüberschätzung sind weitere Unfallfaktoren.
Genau hier setzt die Arbeit der "Aktion Junge Fahrer" an.

 



AKTION JUNGE FAHRER - was ist das?

 

Die AKTION JUNGE FAHRER (AJF) ist eine Initiative der Deutschen Verkehrswacht. Sie wird unterstützt vom Bundesminister für Verkehr und den Deutschen Autoversicherern und wird seit 1984 durchgeführt. Die Zielgruppe sind die 18- bis 24jährigen jungen Fahrerinnen und Fahrer.
Die AKTION JUNGE FAHRER hat ein zentrales Anliegen: Die besondere Gefährdung junger Fahrer, speziell der Fahranfänger, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Betroffenen zu rücken und zur Verminderung der hohen Unfallzahlen in dieser Altersgruppe beizutragen. Das Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken, ist für die jungen Fahrerinnen und Fahrer zwei- bis dreimal höher als das der anderen Autofahrer.
Junge Menschen organisieren sich überwiegend nach vielfältigen Neigungen und Interessen, beispielsweise nach modischen, musikalischen oder filmischen Vorlieben, nach Freizeitinteressen, Trink- und Konsumgewohnheiten, nach ihrer Stellung zu Gruppen der Jugend- und Alternativkultur und ihrer Art und Weise der Selbstdarstellung.
Gruppenzugehörigkeit, Lebensstil und Selbstwertgefühl haben entscheidenden Einfluss auf das Verkehrsverhalten und damit auch auf das Unfallrisiko.
Junge Fahrer lassen sich unterteilen in eine Gruppe von etwa 70 % mit "normalen Anfängerrisiko" und einer Gruppe von ca. 30 %, die durch Zusatzrisiken wie beispielsweise übermäßiger Alkoholkonsum oder überzogener Hang zur Selbstdarstellung auffällt.

 

Ziel ist es, die besondere Gefährdung der jungen Fahrer stärker bewusst zu machen, den Dialog zu fördern, die Ursachen zu bekämpfen und Lösungsmöglichkeiten anzubieten. Die Mittel dazu sind Forschung, Information, Aktionen und das Sicherheitstraining (SHT).

Wichtig ist es, die Neugierde oder Motivation der jungen Fahrer zur Teilnahme an einem Sicherheitstraining zu wecken und die Verbreitung und Durchführung dieser Trainings zu fördern.

Öffentlichkeitswirksam sind vor allem auch Aktionstage, eintägige Verkehrssicherheitsveranstaltungen mit Informationen und Aktionen rund um das Thema "Sicheres Autofahren" und "Sicherheit im Straßenverkehr". 

Diese Aktionen werden unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Kreis Gütersloh, Abteilung Straßenverkehr und der Polizei durchgeführt!

 
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