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Elektronische Wegfahrsperre Die Wegfahrsperre ist eine elektronische Diebstahlsicherung. Nach dem Abziehen des Zündschlüssels wird sie aktiv und verhindert über das Motorsteuergerät weitgehend, dass der Wagen durch Unbefugte gestartet werden kann. Das System nutzt eine im Zündschlüssel integrierte Sende- und Empfangseinheit (Transponder). Diese übermittelt bei jedem Startvorgang einen neuen Code an die Fahrzeugelektronik. Nur wenn der Schlüssel einen entsprechenden Berechtigungscode hat, wird die Sperre aufgehoben. Eine neuartige Verschlüsselungstechnik sichert das System gegen elektronisch kopierte Fahrzeugschlüssel. Hinweis: Eine 100-prozentige Sicherung gegen Diebstahl kann kein System garantieren. Mit hoher krimineller E-nergie kann es in Einzelfällen auch gelingen, die elektronische Wegfahrsperre zu überwinden.
ESP Das elektronische Stabilisierungsprogramm erkennt kritische Fahrsituationen, zum Beispiel Schleudergefahr, und beugt einem Ausbrechen des Fahrzeuges gezielt vor. Damit das ESP auf kritische Fahrsituationen reagieren kann, muss das System ständig Informationen erhalten. Beispielsweise: Wohin der Fahrer lenkt und wohin das Fahrzeug fährt. Die Antwort auf die erste Frage erhält das System vom Lenkwinkelsensor und den ABS-Drehzahlsensoren an den Rädern. Aus diesen beiden Informationen errechnet das Steuergerät die Soll-Lenkrichtung und ein Soll-Fahrverhalten des Fahrzeuges. Weiterhin wichtige Daten sind die Gierrate und die Querbeschleunigung des Fahrzeuges. Mit Hilfe dieser Informationen errechnet das Steuergerät den Ist-Zustand des Fahrzeuges. Das elektronische Stabilisierungsprogramm verhindert eine Instabilität des Fahrzeuges bei Kurvenfahrt, die entweder bei unangepasster Geschwindigkeit, bei unvorhersehbarer Änderung der Fahrbahnoberflä-che (Nässe, Glätte, Verschmutzung) oder bei einem plötzlich erforderlichen Ausweichmanöver ("Elch-test") eintreten kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Instabilität durch Untersteuern, das heißt, wenn das Fahrzeug trotz eingeschlagener Räder zum Kurvenaußenrand schiebt, oder durch Übersteuern (Ausbrechen des Hecks) äußert. Die Rechnereinheit des elektronischen Stabilisierungsprogrammes erkennt die Art der Instabilität anhand der von der Sensorik gelieferten Daten und steuert die Korrektur über den Eingriff in das Bremssystem und das Motormanagement. Beim Untersteuern verzögert das elektronische Stabilisierungsprogramm das kurveninnere Hinterrad. Gleichzeitig reduziert es die Motorleistung, bis sich das Fahrzeug wieder stabilisiert hat. Übersteuern verhindert das elektronische Stabilisierungsprogramm durch gezieltes Ansprechen der kurvenäußeren vorderen Bremse und Eingriff in das Motor- und Getriebemanagement. Zunehmende Erfahrung und eine deutlich feinfühligere Sensorik erlauben eine ständige Weiterentwicklung dieses komplexen Regelsystems. Wichtig: Das elektronische Stabilisierungsprogramm kann die physikalisch vorgegebenen Grenzen nicht außer Kraft setzen. Überfordert ein Fahrer die Möglichkeiten von Fahrwerk und elektronischem Stabilisierungs-programm, so kann auch ESP einen Unfall nicht verhindern.