NEWS
Veranstaltungen
Radiospot
Handy-Notruf nur noch mit gültiger SIM-Karte!
Radiotrailer Landrat
Mitglied werden und helfen
Pressespiegel
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z andere alleZurück Weiter
ESP Das elektronische Stabilisierungsprogramm erkennt kritische Fahrsituationen, zum Beispiel Schleudergefahr, und beugt einem Ausbrechen des Fahrzeuges gezielt vor. Damit das ESP auf kritische Fahrsituationen reagieren kann, muss das System ständig Informationen erhalten. Beispielsweise: Wohin der Fahrer lenkt und wohin das Fahrzeug fährt. Die Antwort auf die erste Frage erhält das System vom Lenkwinkelsensor und den ABS-Drehzahlsensoren an den Rädern. Aus diesen beiden Informationen errechnet das Steuergerät die Soll-Lenkrichtung und ein Soll-Fahrverhalten des Fahrzeuges. Weiterhin wichtige Daten sind die Gierrate und die Querbeschleunigung des Fahrzeuges. Mit Hilfe dieser Informationen errechnet das Steuergerät den Ist-Zustand des Fahrzeuges. Das elektronische Stabilisierungsprogramm verhindert eine Instabilität des Fahrzeuges bei Kurvenfahrt, die entweder bei unangepasster Geschwindigkeit, bei unvorhersehbarer Änderung der Fahrbahnoberflä-che (Nässe, Glätte, Verschmutzung) oder bei einem plötzlich erforderlichen Ausweichmanöver ("Elch-test") eintreten kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Instabilität durch Untersteuern, das heißt, wenn das Fahrzeug trotz eingeschlagener Räder zum Kurvenaußenrand schiebt, oder durch Übersteuern (Ausbrechen des Hecks) äußert. Die Rechnereinheit des elektronischen Stabilisierungsprogrammes erkennt die Art der Instabilität anhand der von der Sensorik gelieferten Daten und steuert die Korrektur über den Eingriff in das Bremssystem und das Motormanagement. Beim Untersteuern verzögert das elektronische Stabilisierungsprogramm das kurveninnere Hinterrad. Gleichzeitig reduziert es die Motorleistung, bis sich das Fahrzeug wieder stabilisiert hat. Übersteuern verhindert das elektronische Stabilisierungsprogramm durch gezieltes Ansprechen der kurvenäußeren vorderen Bremse und Eingriff in das Motor- und Getriebemanagement. Zunehmende Erfahrung und eine deutlich feinfühligere Sensorik erlauben eine ständige Weiterentwicklung dieses komplexen Regelsystems. Wichtig: Das elektronische Stabilisierungsprogramm kann die physikalisch vorgegebenen Grenzen nicht außer Kraft setzen. Überfordert ein Fahrer die Möglichkeiten von Fahrwerk und elektronischem Stabilisierungs-programm, so kann auch ESP einen Unfall nicht verhindern.
Fahrgastzelle Die Fahrgastzelle ist der Raum, in dem sich die Fahrzeugpassagiere befinden. Sie bildet einen "steifen" Sicherheitskäfig. Im Gegensatz zu den Deformationszonen ("Knautschzonen") der Karosserie ist sie nur schwer verformbar und kann damit bei Unfällen bis zu einer gewissen Schwere den Überlebensraum der Insassen bewahren. Das Verhalten der Fahrgastzelle wird unter anderem mittels Crashtests optimiert.
Frontantrieb Heute ist der Frontantrieb bei Pkw-Modellen bis zur Mittelklasse das am häufigsten verwendete Antriebsprinzip. Der Antrieb erfolgt auf die Vorderräder. Motor, Getriebe, Achsantrieb und Ausgleichsgetriebe sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst. Beim Frontantrieb wird das Fahrzeug "gezogen", sodass sich ein stabiler Zustand zwischen den Antriebskräften und der Trägheitskraft des Fahrzeugs ergibt. Die Vorderräder müssen Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte übernehmen. Einflüssen auf die Lenkung wirken entsprechende Auslegungen der Vorderachse entgegen.
Funkfernbedienung Funkfernbedienung Höchsten Bedienungskomfort garantiert eine Funk-Fernbedienung der Zentralverriegelung, wie sie Volkswagen anbietet. Sie schließt und öffnet über ein Funksignal alle Türen, Gepäckraumklappe sowie je nach Modell den Tankverschluss. Der Einbruchsschutz wird verbessert, da nach dem Verschließen kein manuelles Bedienen der Türverriegelungsknöpfe möglich ist. Einen Schutz vor Überfällen stellt der In-nenschalter dar, der alle Türen und die Gepäckraumklappe gleichzeitig von innen ver- oder entriegelt. Eine sichere und schnelle Bergung der Insassen bei einem Unfall ist durch den Crashsenso gewährleistet, der bei einem Crash automatisch alle Türen entriegelt
Geschwindigkeits-abhängige Servolenkung Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Servolenkung erhöht die Handlichkeit und den Komfort und dient auf diese Weise der Sicherheit. Bei niedrigen Geschwindigkeiten - etwa beim Rangieren - ist die Servo-Unterstützung am größten. Der Wagen lässt sich dadurch sehr leicht handhaben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Servo-Unterstützung mit Hilfe der Elektronik mehr und mehr zurückgenom-men. Damit kann der Fahrer den Wagen bei hohem Tempo noch exakter und zielgenauer steuern als mit der normalen Servolenkung.
Getriebe Das Getriebe überträgt die Motorkraft auf die Antriebswelle und damit auf die Antriebsräder. Um die Drehzahl optimal auf die Leistung abstimmen zu können, arbeitet das Getriebe mit unterschiedlichen Übersetzungs- verhältnissen. Diese Übersetzungsverhältnisse erlauben eine effiziente Nutzung der Motorkraft und ermöglichen ein einfaches Anfahren sowie eine hohe Fahrgeschwindigkeit. Die Wahl des richtigen Umsetzungsverhältnisses/Ganges erfolgt entweder manuell durch den Fahrer (Schaltgetriebe) oder automatisch (Automatikgetriebe).