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Günstiges Sicherheitstraining für nur 49,- Euro.
Vor Weihnachten noch ein Spezial-Angebot für Schutzengel:
Bei der Verkehrswacht Gütersloh kannst du als Schutzengel
für 49 € ein Fahrsicherheitstraining buchen.
Das wird Anfang Januar geplant und in Gütersloh oder
Harsewinkel angeboten und umfasst etwa 5 Stunden Training.
Bitte sage das auch an alle weiter, die bereits Schutzengel sind
oder es werden möchten.
Termine und weitere Infos unter
Telefon 05241/20000 oder
Das Angebot gilt bis 31.01.2012


Besuchen Sie uns auf der diesjärigen Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt. Auf dem Stand der Deutschen Verkehrswacht in Halle 6.1 finden Sie uns mit unseren

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| Artikel aus "Die Glocke" vom 26. März 2011 |
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| "DON'T DRINK AND DRIVE" |
Ziel der Kampagne "DON´T DRINK AND DRIVE" ist es, über die Gefahren von Alkohol am Steuer zu informieren. Wer sich an das Motto der Kampagne hält, kommt sicher nach Hause - auch nach einer ausgelassenen Feier oder einer durchtanzten Disconacht.
Zu diesem Thema trafen sich der Geschäftsführer der Verkehrswacht Kreis Gütersloh e.V. Norbert Fischer mit Garrison Sergeant Major Dave Chorchward in der Princess Royal Barracks an der Marienfelder Str. in Gütersloh.
Am Haupteingang wude ein Banner aufgehängt, das auf die Problematik das Fahrens unter Alkoholeinfluß hinweist.

Informieren Sie sich! Machen Sie mit! Tragen Sie Helm!
Mehr Informationen giebt es hier
Das war die 1. Schutzengelparty am 27.03.2010 in der Ostwestfalenhalle in Kaunitz

Hier gibt alle Infos über be-my-angel.
Alle Bilder von der ersten Schutzengelparty gibt es hier.

Landespreis für "Innere Sicherheit" geht nach Gütersloh
Kreis Gütersloh (ots) - Gütersloh/Krefeld. (KS) Konflikte an Schulen, Amok- und Bedrohungslagen, verunglückte junge Fahrerinnen und Fahrer sowie Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr: Das sind Probleme und Themen, um die sich die vier Ordnungspartnerschaften in Bielefeld, Bochum, Kreis Gütersloh und Recklinghausen beispielhaft kümmern. Dafür verlieh ihnen Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (27. November) in Krefeld den Landespreis "Innere Sicherheit". "Gemeinsam sorgen die vielen Verantwortlichen in diesen vorbildlichen Partnerschaften für mehr Sicherheit in ihren Städten und Gemeinden", sagte Wolf. Der Preis wird jährlich an besonders kreative und effektive Projekte verliehen, die zur Verbesserung der inneren Sicherheit und Ordnung beitragen.
In den Jahren 2004 bis 2006 kamen im Kreis Gütersloh 15 "Junge Fahrer" ums Leben, 153 wurden schwer, 597 leicht verletzt. Unfallursächlich waren fehlende Fahrpraxis, erhöhte Risikobereitschaft, das Nichtanlegen des Gurts sowie der Einfluss von Alkohol und Drogen. Obwohl Polizei und Verkehrswacht bereits seit Jahren intensiv im Bereich der Verkehrssicherheit zusammen gearbeitet hatten, wurden die Anstrengungen daraufhin noch weiter verstärkt. Dennoch endete das Jahr 2007 mit einem noch schlechteren Ergebnis: Der Kreis Gütersloh erzielte in der Verunglücktenhäufigkeit "Junge Fahrer" den landesweit zweithöchsten Wert. Es waren also dringend andere Ansätze geboten, um bei dem hohen Niveau der Verunglücktenzahl der 18-24Jährigen eine Trendwende herbeizuführen.
Aus diesem Grunde startete der Kreis Gütersloh als der erste Kreis in NRW das "Schutzengel"-Projekt. Dieses Projekt zielt auf eine deutliche Reduzierung der Verkehrsunfälle unter Beteiligung "Junger Fahrer" ab, insbesondere der Unfälle mit schweren oder sogar tödlichen Folgen. Pate stand das dänische Projekt "Skytsengel" (Schutzengel), das Mitte der neunziger Jahre in der Region Nordjütland in Norddänemark ins Leben gerufen wurde. Auch in Skandinavien hatten zuvor weder klassische Wege der Verkehrserziehung noch mahnende Worte durch Eltern, Lehrer und Polizeibeamte den gewünschten Erfolg gebracht; ebenso wenig zeigten repressive Ansätze (Verkehrsüberwachungsdruck, Geldbußen, Fahrverbote u. ä.) eine nachhaltige Wirkung. Erst der kommunikative Einfluss junger Menschen auf Gleichaltrige hatte schließlich Erfolg! Auch im Kreis Gütersloh sind dank dem Einsatz von Schutzengeln die Unfallzahlen seit 2008 deutlich zurückgegangen. Da die Orientierung Jugendlicher und Heranwachsender stärker an Menschen gleichen Alters angelehnt ist, hat eine emotionale Einfußnahme durch gleichaltrige Freunde dominierenden Einfluss und führt zu einer Verhaltensänderung. Wohl meinende Appelle auf rationaler Ebene durch Eltern, Lehrer, Erzieher, Polizeibeamte etc. liefen dagegen lediglich ins Leere.

Hauptakteure im Projekt "Schutzengel" sind alle im Kreisgebiet Gütersloh wohnhaften 16-24Jährigen beiderlei Geschlechts (ca. 40.000 Personen), die zum Projektstart per Anschreiben informiert und zum Engagement aufgefordert wurden. Für die Registrierung als Schutzengel muss der Betreffende auf der "Schutzengel"-Homepage zunächst selbst aktiv werden. Erst dann erhält er den "Schutzengel"- Ausweis. Dieser gewährt Vorteile und Vergünstigungen und erhöht den Anreiz, sich als "Schutzengel" zu engagieren. Hierzu tragen 180 regionale Sponsoren bei - von Fitness-Studios über Discotheken, Eiscafés und Friseuren bis zu Fast Food-Ketten und Volkshochschulen. Neben den Rabattierungsmöglichkeiten bietet das "Schutzengel"-Projekt allen Mitwirkenden weitere Anreize: Es gibt ein moderiertes Internet-Forum, eine ständig geschaltete Telefon-Hotline und regelmäßig stattfindende exklusive, kostenlose Events für die Community der "Schutzengel", z. B. Schutzengel-Kinotage, Ausflüge zu Automobilveranstaltungen, Verkehrssicherheitstage, Schutzengel-Parties usw. Unter der "Schutzengel"-Hotline steht seit Projektstart der renommierte Jugend-Therapeut und Gewaltpräventions-Fachmann Dr. Lüdke jungen Leuten in brenzligen Situationen mit Rat und Tat zur Seite.
Die Multiplizierung des "Schutzengel"-Gedankens und Akquise weiterer "Schutzengel" erfolgt in Berufskollegs, gymnasialen Oberstufen sowie allen Fahrschulen im Kreisgebiet Gütersloh - zum Teil durch Verkehrssicherheitsberater der Polizei, zum Teil durch peer-group-Angehörige aktive Schutzengel (ca. 30 Personen), die zuvor von Polizei und Verkehrswacht Gütersloh in einer eintägigen Qualifizierungsmaßnahme besonders befähigt wurden. Parallel unterstützen große Firmen an den prosperierenden Wirtschaftsstandorten im Kreis Gütersloh das "Schutzengel"-Projekt und fördern die Teilnahme ihrer Auszubildenden an Verkehrssicherheitsveranstaltungen und "Schutzengel"-Events. Das gemeinsame Projekt "Schutzengel" der Ordnungspartner Polizei, Kreisverwaltung und Verkehrswacht e.V. im Kreis Gütersloh blickt nach einer Laufzeit von 15 Monaten bereits auf rund 10.000 registrierte Schutzengel im Alter zwischen 16 und 24 Jahren zurück, die sich im Projekt engagieren - und dies offenbar erfolgreich. Denn: Die Verunglücktenzahlen der jungen Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren konnten im Kreis Gütersloh seit Projektstart (01.07.2007) bereits deutlich reduziert werden! Von 372 verunglückten jungen Erwachsenen im Jahr 2007 über 305 Verunglückte im Jahr 2008 verunglückten im laufenden Jahr 2009 bislang "nur" 245 junge Menschen. Das Projekt "Schutzengel" verfolgt das Ziel, bis zum Jahresende 2010 einen Rückgang der Verunglücktenzahlen um mindestens 20 % zu erreichen. Um die Wirksamkeit von "Schutzengel"-Aktivitäten auf Rückgang und Schwere der Verkehrsunfälle junger Fahrer im Kreis Gütersloh zu überprüfen, wird das Projekt durch die Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet. Aktuell wird in einer Online-Befragung aller Schutzengel durch die Universität Duisburg-Essen erhoben, ob die Verantwortlichen mit dem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Fest steht: Jeder verunglückte junge Fahrer ist einer zu viel - und das Leid über die bisweilen schrecklichen Konsequenzen enorm. Wenn das Projekt "Schutzengel" im Kreis Gütersloh auch nur ein Verkehrsunfall verhindert, schwere Unfallfolgen reduziert und ein Leben gerettet werden konnte, so war es bereits ein Erfolg.


